Vogelstangsee:

Nachdem die Fontänen wieder liefen und den Wasserspiegel am oberen Vogelstangsee rasch steigen ließen, konnten wir mit den RG 65-Segelbooten, natürlich auch mit den Motorbooten , unseren Sport wieder aufnehmen. Die Steganlage am oberen See machte das viel einfacher und angenehmer.


Teilnahme an Regatten:

Aber nicht nur an unseren Vogelstangseen herrschte reger Betrieb, einige Modellsportfreunde nahmen auch an Regatten im Ausland teil. So am 2. Juni in Bischheim bei Straßburg. Oder am 29./30.6.2019 in Mittersheim, das liegt auf dem halben Weg nach Nancy/Frankreich, die Segelkameraden aus Nancy richteten auch am ersten Tag die Regatta aus. Am zweiten Tag waren die Bischheimer die Ausrichter.
Alles verlief sehr zufriedenstellend.


Vogelstangsee:

Am Mittwoch, 10.07.2019, wurde gegen 15 Uhr der obere Vogelstangsee von einer Wasserhose heimgesucht. Eigentlich war es ein "Flautentag", die Segelboote machten nur wenig Fahrt, manchmal standen sie sogar nur untätig herum, also ein idealer Tag um das Dampfschiff "Siglinde" mal wieder zu Wasser zu lassen.
Und dann wurden wir Zeuge, wie erst etwas mehr Wind zu spüren war, der schlagartig stärker und drehend wurde. Über den ganzen See herannahend sahen wir eine Windhose auf uns zukommen, die rasch zu einer Wasserhose wurde.
Schließlich entwickelte sich ungefähr 10 Meter vor dem Steg eine 1,5m hohe Wassersäule. Aus Wellchen wurden richtige Wellen, die Segler lagen im Sturm flach auf dem Wasser, soweit man sie überhaupt noch sehen konnte und wo war die "Siglinde"???
Die kleinen RG65-Segel- Boote haben den Sturm und die Wellen unbeschadet überstanden.
Das Dampfboot Siglinde ist leider im Sturm gesunken.
An Land flogen Stühle, Koffer, Mützen und alles, was nicht niet- und nagelfest war, durch die Gegend. So schnell wie entstanden, war der Spuk wieder vorbei und es ging ans "Aufräumen".
Der traurige Eigner der "Siglinde" hatte sich die Untergangsstelle gemerkt, doch die 2 Mann, die in den See stiegen, konnten sie da nicht finden, als sie nach geraumer Suche schon aufgeben wollten, stieß einer auf etwas, das tatsächlich das untergegangene Schiff war.
Man konnte es bergen und dem glücklichen Skipper zur "Überholung" wieder zurückgeben.

Albert A.