Absegeln der RG 65 -Boote am 4.10.20, ab 11 bis ca. 14 Uhr am oberen See


Nachdem dieses Jahr so viele Veranstaltungen ausfielen, freute sich die Modellsportgruppe, dass das Absegeln der kleinen RG 65- Segelboote am oberen See stattfinden konnte. Freude herrschte auch, weil der angedrohte Regen nicht einsetzte. Man hatte sich schon wegen den prognostizierten 13° etwas "wärmer" angezogen, wenn man dann noch den Regenponcho "darüberstülpen" sollte, wäre das bestimmt schweißtreibend geworden. Meist haben wir eher zu wenig Wind. Heute gab es den "reichlich". Die meisten Skipper hatten ihren kompletten Segelsatz, A, B und C-Rigg, also von Normal bis Klein, mitgebracht. Die das nicht hatten "übten" sich im "Tauchen". Schon nach dem 1. Lauf mussten sie einsehen, dass es heute mit dem "großen" Rigg (A) nicht geht. Andere mussten entscheiden, ob sie das "Mittlere" oder gleich das Kleinste Segel nehmen sollten. Pünktlich um 11 Uhr wurde es für die 13 Teilnehmer ernst. Der Start verlief recht "holprig", meist durch den enormen Winddruck flach auf dem Wasser liegend versuchte man die Startlinie zu queren. Sobald der Wind etwas nachließ musste man die fällige Wende schaffen. Hatte man das verpasst, fuhr man halt in die "falsche" Richtung weiter. Jetzt wäre eine Q-Wende angebracht, aber solange der Großbaum durchs Wasser schleifte, konnte man auch keine Halse machen. Wieder musste man "nachlassenden" Wind abpassen, um das Manöver hinzukriegen. Aufregend, es waren anfänglich ja noch 12 weitere Boote im Rennen. Das "dünnte" sich dann bis ins Ziel immer mehr aus. Eine Pause wurde angesagt. Einige nutzen sie um ein größeres Segel zu riggen, weil etwas nachlassender Wind bei den ansehnlichen Wellen, das Boot etwas schneller erscheinen ließen, andere gingen den umgekehrten Weg. Nach dem nächsten Lauf wurde das "Geänderte" wieder zurück verändert. Der Wind nahm auch immer mehr zu, ein Teilnehmer hat 35 Kmh. gemessen, was 5 Bft. entspricht. In den Böen war es sicherlich noch mehr. Nach dem nächsten Lauf entschlossen sich immer mehr aufzugeben, um ihr Material zu schonen. Unser Obmann, der einen Mastbruch zu verzeichnen hatte, entschloss sich ebenfalls aufzuhören, das war dann der Abbruch eines Absegeln an das wir lange denken werden.
Am Sonntag, 25.10.2020 segeln wir am unteren See mit den größeren M-Booten ab.
Albert A.


Ausflug der Modellsportgruppe ins "Reffenthal"


Am Samstag, den 19. September 2020, fuhren 9 Segler/innen der Modellsportgruppe wieder einmal ins Reffenthal bei Speyer. Dort angekommen wurden eine Bahn ausgelegt die zuerst mit der Tonne eins, unmittelbar im Osten gelegen, dann die Tonne zwei im Südwesten und die Dritte unmittelbar vor der Plattform, auf der die Segler, "corona-mäßig", mit Abstand saßen, um den Start von dort aus durchzuführen. Nach der Windvorhersage sollte dieser zuerst aus Osten kommen und nachmittags dann auf Norden drehen, also direkt auf die Plattform zulaufen. Das hatte sich der Wind aber ganz anders vorgenommen, er drehte schon am späten Vormittag Richtung Norden schickte ab und zu mal eine kleine Bö, die ausreichte, um das Boot eines Seglers umzublasen. Dummerweise fiel das Schiff auf die Ruderanlage. Diese hat den Sturz nicht schadlos überstanden. Man konnte das leider vor Ort nicht reparieren. Ein anderer Segler hatte aber ein zweites Boot und die nötige Fernsteuerung dabei, sodass auch der U nglückliche schließlich an den Start gehen konnte. Kaum waren drei Läufe absolviert als schon der Ruf: " das Essen ist fertig" erschallte und unser Chefkoch uns wieder mit leckeren Brat- und Kochwürsten verwöhnte. Dafür auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. Alle hatten Besteck und Teller mitgebracht. Auch die Essensausgabe erfolgte unter Corona- Bedingungen. Keiner von uns wollte ein Risiko eingehen. Nach dem Essen ging es dann bei immer schwächer werdendem Wind wieder ans Segeln. Die Modellsportler nutzten die Gelegenheit dort anwesenden Personen, vornehmlich Kindern, die Fernsteuerung mal in die Hand zu geben, um sie mit der Schwierigkeit oder Leichtigkeit des "Funk- Segelns" vertraut zu machen. Natürlich hatten einige unserer Frauen uns Kuchen und Kaffee mitgegeben. Am Stützpunkt bekamen wir ebenfalls noch einen ganz frischen Kaffee serviert für den wir uns nochmals bedanken möchten. Und schon war der Nachmittag vergangen und es ging ans Aufräumen und Zusammenpacken, nicht ohne uns bei der Verabschiedung für einen wunderschönen Tag und einen tollen Ausflug zur SVM ins Reffenthal zu bedanken.
Albert A.