1.Mannheimer Schiffs-Modellbautag

Nun ist der 1. Modellbautag im Parkschwimmbad Mannheim-Rheinau, der am Sonntag, den 08.09.2019
ab 10 Uhr auf anraten der Stadt Mannheim stattfand, auch schon wieder Geschichte.
Mit 5 Pavillons, in denen viele Modelle unserer Gruppe zu sehen waren, stellten wir einen Großteil dieser Veranstaltung dar. Außer uns waren noch der Schiffsmodellbauclub Frankenthal e.V.,
der SMC Rhein-Neckar e.V. Brühl und auch die Schiffsmodellbau IG. Ludwigshafen-Oggersheim e.V.
mit ihren Modellen vor Ort. Auch die Karton-Modellbauer zeigten kunstvolle und naturgetreue Exemplare von winzig klein bis über 1 m lang. Auf dem Wasser herrschte ein reges Treiben im extra dafür reservierten „Nichtschwimmerbecken“. Einige Dampfer waren ebenso unterwegs wie elektrogetriebene Boote aller erdenklicher Typen und Formen. Das „Motivschiff“ der Veranstaltung, die Galeere, war auch in Aktion zu sehen. Auch unsere Segelflotte ließ zeitweise etwas vom Flair des geräuschlosen Dahingleitens aufkommen. Kunststück, den Wind war ausgesprochen Mangelware, bei dem von Büschen und Bäumen umstandenen Becken kein Wunder. Graue Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes, für die Natur prima, etwas weniger für die Veranstaltung, Die Zuschauerzahl war durchaus überschaubar und Schwimmer sah ich nur EINEN im großen Becken. Dabei sollte das der große Abschluss der diesjährigen Badesaison werden. Jedenfalls hat sich der ansässige Förderkreis mächtig ins Zeug gelegt und Kaffee, Dampfnudeln usw. bereit gestellt. Gegen 16 Uhr wurde abgebaut und eingepackt, alle waren sich einig, es war wieder ein schöner Tag unter „Gleichgesinnten“, einige trafen Freunde von früher, man tauschte Erinnerungen aus und fragte nach dem nächsten Treffen, das es garantiert geben wird. Den ganzen Tag war es trocken, beim Wegfahren fing es zu regnen an, wieder einmal Glück gehabt!!!
Albert A.

Vogelstangsee: "Freundschaftssegeln" der M-Boote.

Wieder war am Sonntag, 18.8.19 "KAISERWETTER", also herrlicher Sonnenschein bei "handigem" Wind am unteren Vogelstangsee. Das gefiel auch den zahlreichen Zuschauern. Den Seglern sowieso, hatten die doch die 1,27 m großen "M-Boote" mitgebracht um das traditionelle "Freundschaftssegeln" durchzuführen. Das war schon ein tolles Bild die Boote in Aktion zu sehen.
Doch zurück zum Anfang. Bevor um 11 Uhr der erste Start erfolgen konnte mussten wir unseren mobilen Steg aufbauen, das Rettungsboot "Herby" aus dem Schulkeller über die zu schmale, steile Treppe herauf und an den See schaffen. Die Bojen wurden ausgelegt. An Land das Zelt aufgebaut um, vor dem laut Wetterbericht nachmittags zu erwartenden Starkregen, geschützt zu sein. Es schützte dann auch gegen die Sonne, was uns viel besser passte.
Dann war alles startklar, 10 Boote, besser gesagt die Skipper, versuchten eine möglichst optimale Startposition zu erreichen um am Ende des "count-down" mit möglichst hoher Geschwindigkeit über die durch 2 Bojen gebildete Linie los zu segeln. Jetzt galt es den optimalen Weg zur "Luvtonne" zu finden, der Kürzeste war oftmals nicht der Schnellste, aber das weiß man und versucht dann aus der jeweiligen Situation das "Beste" zu machen. Wenn alles regelkonform abläuft, gibt es überhaupt keine Einwände. Mit halbem Wind geht es dann zur Tonne 2 und danach vor dem Wind mit weit geöffneten Segeln zur "Lee-Tonne". Das Feld hat sich schon etwas auseinander gezogen, trotzdem verlangte die "Zielkreuz" höchste Aufmerksamkeit, wollte man doch den Lauf erfolgreich zu Ende bringen. Die Anspannung fällt dann erst nach dem Zieldurchgang ab. Und wenn dann alle durchs Ziel sind und niemand etwas am Boot richten will, wird der nächste Lauf angesagt, das bedeutet: Anspannung wieder hoch fahren, denn es geht gleich wieder los. Nach ca. 2 Stunden wird eine Pause von etwa ½ Stunde eingelegt, man isst und trinkt dann etwas, überprüft die Funktion, setzt neue Batterien oder Akkus ein und ist dann für den Fortgang gerüstet. Nach 16 Uhr, es hat nicht geregnet obwohl doch inzwischen einige Wolken zu sehen waren, wurde diese gelungene Veranstaltung beendet. Die Gäste wurden herzlich verabschiedet, an den Nationalitäts-Kennzeichen waren mit GBR (für Großbritannien) und FRA (für Frankreich) ausländische Boote am Start, deren Skipper schon einen längeren Heimweg hatten.
Für uns hieß es "Zupacken, Wegräumen uns alles wieder ordentlich Verstauen". Danach konnten auch unsere Modellsegler zufrieden, weil alles wieder wunderbar geklappt hat, den Heimweg antreten.
Albert A.